Die Erweiterung - Was bisher geschah
2009 - Pläne schmieden
Fast ein Jahr lang haben wir die Erweiterungspläne hin und hergewälzt, gezeichnet, wieder verworfen. Im Herbst 2009 haben wir schließlich mit unserem Architekten Peter eine optimale Lösung gefunden: Mit Tageslicht für jeden Raum und einer langen Rampe an der Seite, damit auch Rollstühle in den ersten Stock kommen
Januar 2010 - Grundsteinlegung
In einer zweistündigen Zeremonie haben wir den Grundstein für die Erweiterung gelegt: Mit Opferfeuer, glücksbringenden Gaben, heiligem Wasser und zwei hinduistischen Priestern, die den Segen der Götter auf das Projekt herabriefen.
Vorangegangen war ein Kassensturz. Von den veranschlagten Baukosten von gut 60.000 Euro (oder 42 Millionen Rupien) hatten wir etwa 15.000 zusammen. Wir beschlossen, dass das genügend Startkapital sei.
März - April: Es geht schnell voran
Schon im Februar lagern Sand, Zementsäcke, Stahlgitter und Ziegelsteine rund um das Heim. Zuerst werden die tragenden Säulen hochgezogen, dann die Mauern dazwischen gefüllt.
Neues von der Baustelle - Juni
Die Erweiterung des Heims geht zügig voran: Inzwischen sind die tragenden Betonsäulen gesetzt, die Wände hochgezogen und auch die Fenster- und Türstöcke wurden bereits betoniert. Als nächstes muss jetzt die Decke betoniert werden - bevor im Herbst die Regenzeit beginnt.
Neues von der Baustelle - August
Alle Mauern sind jetzt fertig. Auch die Außentreppe in den ersten Stock ist betoniert. Nun können die Bauarbeiter Zimmer für Zimmer die Verschalung aufbauen und die Betondecke gießen.
Neues von der Baustelle - September
Jetzt ist die Decke komplett verschalt. Der große Betonmischer ist bestellt und kommt in den nächsten Tagen.
Das Dach ist drauf
Heute, am 24.9., kamen die Betonmischer und in einer Riesenaktion hat unser Architekt und Bauleiter Peter mit seinen Leuten das Dach betoniert. Der große erste Teil unserer Erweiterungsbaus ist geschafft. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei mitgeholfen haben. Bevor es mit dem Ausbau weitergeht, lassen wir erstmal die Sektkorken knallen, freuen uns riesig und bereiten uns auf zehn Jahre Kinderlachen am 9. Oktober vor.
Anbei ein paar Fotos. Mehr davon gibt es hier.
Neues von der Baustelle - Ende Dezember
Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember hat es in Pondicherry nur geschüttet - Regenzeit halt. Da steht jeder Bau still, auch unserer. Doch jetzt geht es langsam wieder weiter. Die Decken sind verputzt, die Schlitze für die Installationen geschlagen. Und im Erdgeschoss haben die freiwilligen Helferinnen Anja und Vroni den Speisesaal verschönert. Anfang Januar war dann auch die große Halle fertig.
Neues von der Baustelle - Ende Februar
Seit Jahresanfang ist auf unserer Baustelle wieder jeden Tag etwas los. Türrahmen und Fensterstöcke sind gesetzt. Die Wasserleitungen und die Stromversorgung werden gerade verlegt. Die Dachterasse hat rundum eine Brüstung bekommen, damit keins der Kinder abstürzt. Unser Architekt Peter hat für uns Zwischenbilanz gezogen: Wir brauchen noch 20.000 Euro.
Neues von der Baustelle - Mitte Mai
Es geht - mangels Geld - nur noch langsam voran. Innen sind die Wände verputzt und ein paar Mauern, etwa für Toiletten, gezogen. Sehr schön sieht man auf den Bildern, was für ein großes Gebäude das Heim ist.


































































