Mehr als nur ein Heim
Das Baby Sarah’s Home gewährt den Kindern nicht nur Nahrung, Unterkunft und medizinische Versorgung. Es ist ihr Zuhause – eine große Familie, in der sie mit viel Liebe und Zuneigung aufwachsen können. Das war von Anfang an das Konzept des Heimgründers
A.P. Joseph und seiner Frau Victoria, die von allen Kindern „Amma“, also Mama, gerufen wird. Als Joseph 2002 starb, übernahm der junge Psychologe Karthik zusammen mit Victoria die Leitung des Heims. „Großer Bruder“ nennen ihn die Kinder. Wie in einer Familie kümmern sich die großen Geschwister um die kleineren, die Gesunden um die Behinderten. Jeder hat seine festen Aufgaben, hilft mit wo er kann. Nur so lässt sich der Alltag mit einer vergleichsweise geringen Zahl von Betreuern bewältigen.
Einige der Aktivitäten des Heims wollen wir Ihnen genauer vorstellen
Die Kinder: 100 große Seelen
Rund 100 Kinder leben im Baby Sarah's Home, manche schon von klein auf. 60 der Kinder sind geistig behindert, manche von ihnen schwer. Meist sind diese Kinder dann auch körperlich beeinträchtigt und besonders anfällig gegenüber Infektionen und Krankheiten. Einige der Kinder wurden von der Polizei oder Sozialorganisationen aufgegriffen, weil sie, von den Eltern verlassen, hilflos auf der Straße lebten. Bei anderen Kindern lebt zwar noch ein Elternteil oder ein Verwandter, ist aber (wegen Krankheit, Sucht oder sozialer Probleme) nicht in der Lage, sich auch nur halbwegs um das Kind zu kümmern.
Im Heim leben sie als eine große Familie zusammen: Mädchen und Jungs, Behinderte und Nicht-Behinderte. Das stärkt die soziale Kompetenz der Kinder und fördert ihr Entwicklung.
Hier können Sie einige der Kinder näher kennenlernen.





